Montag, 31. Dezember 2007

Haus gebaut, Job gewechselt, Kind ist da - vielleicht habe ich nun wieder mehr Zeit fürs Bloggen?



























Anbei ein paar brandaktuelle Bilder. Leider ist Jona recht "zerkratzt" im Gesicht. Das liegt an den langen Fingernägeln, die man noch nicht schneiden darf/soll (wenn er morgen heim kommt mach' ich das aber trotzdem ganz ganz vorsichtig). Heute hat er uns auch eindrucksvoll demonstriert, mit welcher Power er kreischen kann, ohweh!

Der Tag heute war grauenhaft. Ich hatte Kopfweh, das war nicht mehr normal (sowas habe ich sonst eher selten). Aber heute war das nicht mal mit 2 Paracetamol in den Griff zu bekommen. Und Lina und Johanna haben mir echt keine Ruhe gegönnt - ächz. Naja, kann nur besser werden. Ich glaube, Sylvester werde ich aber verpennen und meine nuklearbestückten Raketen und Chinaböller für nächstes Jahr einlagern. Alleine macht das echt keinen Spaß.

Morgen Abend schon kommen Jona und Luzia heim. Ich hoffe, dass ich hier ordentlich gehaushaltet habe. Lediglich über den riesigen Wäscheberg wird sie sich aber nicht gerade freuen… aber speziell mit der Waschmaschine bin ich nicht so „per Du“…

Dienstag, 22. Mai 2007

Treffsicher

Wenn Ihr mal ein Bild aufhängen wollt und ein Loch in die Wand bohren müsst und nicht wisst, ob dahinter ein Kabel läuft: fragt mich! Schickt mir ein Foto Eurer Wand und ich sage Euch, wo ich bohren würde. Dann bohrt einfach NICHT dort, sondern 1cm daneben, und dann trefft Ihr auch kein Kabel. Versprochen! Ich habe diese Übernatürliche Fähigkeit, in Wände "gucken" zu können. Ich weiss nicht, wie ich das mache, es ist eine Gabe, jedenfalls finde ich so JEDES Kabel.

Sonntag, 29. April 2007

Heimweh eines Auswanderers













Vor 10 Jahren habe ich Dir den Rücken gekehrt
nur, weil Du keine Arbeit für mich hattest
ich vermisse Dich und ich denke oft an Dich
ich komme aus Dir und habe mich unheimlich
wohl gefühlt in Dir
wenn ich Dich besuchen will verspüre ich Wehmut,
wenn ich dann wieder in Dir bin Geborgenheit,
wenn ich Dich wieder verlasse, bekomme ich
Heimweh, obwohl mein neues Zuhause so schön ist
bin ich dort nur ein Gast, doch für meine Kinder
ist es das, was Du für mich bist: meine Heimat,
mein geliebtes WIESBADEN!

Freitag, 27. April 2007

Innenansichten eines Heimwerkers

Na ja, dürften inzwischen alle wissen, dass wir gerade fleissig am Bauen sind. Dabei stelle ich mir die Frage: bin ich noch Heimwerker oder schon Handwerker? Schliesslich habe ich ja lange "auf dem Bau" geschafft, bin dann aber zum Sesselpupser-Programmierer mutiert, der jetzt nach langer Zeit wieder ein wenig am zurück-mutieren ist. Das sieht dann so aus:

Zum Vergleich mein Maurer: stürmt auf die Baustelle und ermittelt alleine durch kurzes Betrachten der Wände (also ohne Zollstock und Notizblock) die Menge an benötigten Steinen, Mörtel und Putz. Und noch während ich damit beschäftigt bin zu überlegen, wohin ich die ganzen Baustoffsäcke vom Anhänger am Auto in welches Zimmer auf der Baustelle legen soll, hat der Maurer die Vorwand für den Spülkasten gemauert und den ersten Sack Putz an der Wand kleben. Eine evtl. benötigte Schalung wird mal eben aus alten zersägten Bodendielen mit Nägeln zusammen genagelt, die auf dem Boden im Dreck rum lagen und total krumm sind. Doch die Schalung ist kerzengerade, obwohl sie in nur 5min entstanden ist. Und während ich diese noch bewundere, fliegt eine Kelle mit Putz 1cm an meinem Kopf vorbei in die Schalung und ich höre "aufpassen!" und während ich mich verwirrt zurück ziehe, ist alles bis an die Schalung beigeputzt. Übrigens hat die ermittelte Menge auf den Sack genau gestimmt.

Meine Arbeit sieht dagegen eher so aus, Fallbeispiel: ich will ein Stück Holz in die Decke flicken die offen ist, weil dort mal eine Wand war, die der Mauerer (im Vorbeigehen) entfernt hatte. Also los:
Leiter rauf, Akku Schrauber in der Hand, Leiter runter (Schraube vergessen), Leiter wieder rauf, Leiter wieder runter (falscher Einsatz-Bit im Akku Schrauber), Leiter wieder rauf, Leiter wieder runter (das Stück Holz, das man festschrauben wollte, liegt noch unten), Leiter wieder rauf, Mist… Schraube runter gefallen… Leiter wieder runter… phu, jetzt mal ein Päuschen täte gut!

Oder: Befestigung einer Rigips-Platte an der Wand: Maß nehmen, rüber in das Zimmer gehen, in dem die Rigips Platten lagern, feststellen: Messer zum Rigips-Anritzen vergessen; 10min lang Messer suchen. Wieder zur Rigips Platte laufen, Bleistift vergessen. Dann feststellen: Bleistift ist abgebrochen. Bleistift spitzen (3x weil die Miene immer abbricht) und man kommt zu dem Schluss, dass das Messer ja eigentlich stumpf ist, also die Ersatzklingen suchen... dann endlich will man die Rigips-Platte anritzen…. Maß vergessen! Also erneut zur Wand rüber um Maß zu nehmen, aber inzwischen ist der Zollstock beim Kollegen in Verwendung während die anderen 5 Zollstöcke, die man extra mit auf die Baustelle gebracht hat, mittlerweile alle verschwunden sind. Und während man sich einen Zollstock organisiert, tritt man auf den Bleistift, welcher erneut abbricht…

Oder neulich, beim Baustoffhändler: am Tresen bestellt man, dann geht man mit einem Lieferschein ins Lager und wartet bis es Abend wird, bis ein Lagerist beim Abschliessen des Tores einen bemerkt und fragt "was brauchen Sie? Am besten, Sie kommen morgen früh wieder, ich hab's jetzt eilig". Mein Maurer macht das anders, ich habe zugesehen und genau aufgepasst: wir stehen da und warten mit dem Lieferschein in der Hand. Dann kommt ein Gabelstapler vorbei gedüst und mein Maurer springt dem vor die Räder (worauf dieser bremst, denn die Kollision wäre eher schädlich für den Stapler als für den kantigen Maurer) und dann ruft er "Harald mein alter Freund! Ich hab's echt eilig! Gib' mir schnell 30 Sack Putz!" und keine 5min später ist das Autoanhänger beladen und der Gabelstaplerfahrer hat noch beim Beladen geholfen, während er mit dem Maurer Sprüche geklopft hat. Das hört sich so an:"ey, zieh mal Deine Hose hoch, da sieht man ja die Kimme" oder "Du stinkst wie ein nasser Fuchs, hast Du gestern Abend gesoffen?" und wenn der Kollege nicht mit angemessenem Humor darauf reagiert sagt man "Mann bist Du heute mies drauf, hat Dich Deine Alte letzte Nacht wieder nicht gelassen?".

Achja, und wenn man sich mal weh tut, z.B. am Finger und es blutet etwas heisst es "dummes Fleisch gehört ab!".

Der gemeine Heimwerker ist eher in "Bauhäusern", "Hornbächern", "Praktikern" und "Obis" unter seines gleichen und fühlt sich hier wohler. Das dort arbeitende Personal ist bei den Baustoffhändlern rausgeflogen, weil das mit dem Sprüchen klopfen nicht so gut lief (siehe oben). Dann bekam besagtes personal vom Arbeitsamt eine Umschulung für den Heimwerkermarkt bezahlt. Dort haben die dann als erstes gelernt, sich zu verstecken. Wer in dieser Disziplin nicht so gut war bekam noch einen Aufbaukurs im "gehetzt aussehen" spendiert und musste 1000 mal schreiben "ich habe keine Zeit, fragen Sie mal meinen Kollegen" und das spezielle daran ist: während sich der Kunde kurz suchend nach den erwähnten Kollegen umsieht, verschindet der "Berater". Auch muss man wissen, dass in besagten Heimwerker Märkten im Frühstücksraum Pläne hängen auf denen genau verzeichnet ist, wo im Baumarkt sich das Personal NICHT aufhalten darf. Dorthin schickt man dann die Kunden zu seinem "Kollegen".

Der gemeine Heimwerker wird überdies von der Werkzeugmaschinen Abteilung magisch angezogen. Werkzeugmaschinen sind das Aushängeschild der Heimwerker. So wie der tiefergelegte Golf mit riesen Auspuff des Azubis dessen Potenz verkörpern soll, ist der Bohrhammer ein Zeichen für die (handwerkliche) Potenz des Heimwerkers. Wenn der Heimwerker also daheim aufgefordert wird, ein Bild aufzuhängen, genügt dafür ein Nagel. Wenn es ein schweres Bild ist, nimmt man vielleicht einen Dübel und eine Schraube. Hier langt ein 6er Dübel. Der 6er Bohrer ist dann auch der kleinste, den der Borhammer aufnehmen kann, dafür geht das Ding mit 1000 Watt in die Wand. Muss man aber wirklich mal was dickes bohren, geht der 1000W Bohrhammer kaputt. Zwei Stück habe ich in den 2 Monaten auf dem Bau kaputt bekommen. Weil das wirklich nicht für Handwerker gedacht ist. Bei Bosch gibt es die grünen Maschinen, das sind die Heimwerker Attrappen, und die blauen Maschinen, das sind die wirklich funktionierenden für die Handwerker. Ich habe mich im Baumarkt umgesehen: ausnahmslos grüne Maschinen. Achja, und diese China-Maschinen. Nachdem also mein 200 Euro Borhammer kaputt war, habe ich aus der Not heraus einen 28 Euro (!!!) Bohrhammer made ich China gekauft, obwohl ich gegen das China Zeugs bin. Naja, bereits einige Wände damit umgehauen und viele Quadratmeter Estrich rausgestemmt….. das Ding läuft wie am ersten Tag.

Dienstag, 24. April 2007

two in one




















meine zwei Kurzen stecken in meiner Motorradjacke - Du meine Güte; binich wirklich so gross und dick? ;-)

Freitag, 13. April 2007

Hurra, sie leben noch!

In den letzten Tagen ging die Arbeit an den Bienenvölkern wieder los. Wir hatten uns geschworen, trotz Umbau-Stress die Bienenvölker nicht zu vernachlässigen, jetzt wo wir einen gescheiten "Kundenstamm" für Honig haben und ausserdem vernachlässigt man keine Haustiere.















Bild 1: reger Flugbetrieb an den 5 Fluglöchern

April bis August sind die arbeitsreichsten Monate an den Völkern. Im März/April erfolgt die "Auswinterung" und man muss gut beobachten, in welchem Zustand die Völker sind, evtl. ohne Königin, zu schwach, krank usw. Viele Imker haben im Frühjahr Verluste zu beklagen, sind die Bienen doch fast schon eine bedrohte Art und können nur noch durch Imkerhilfe überleben. Grund sind Schädlinge, Umweltbelastung etc., wobei in diesem Frühjahr gerade die Umwelt gut mitgespielt hat, d.h. das anhaltend milde Wetter in den letzten Wochen wirkte sich sicher begünstigend auf die Bienenvölker aus.















Bild 2: Innenansichten in einen Bienenstock

Jedenfalls war ich hocherfreut, dass 4 der 5 Völker in einem ordentlichen und kräftigen Zustand sind!!! Ein Volk war drohnenbrütig (nur männliche Nachkommen), d.h. entweder war die Königin unbegattet, krank oder einfach nicht da. Da war sie aber, denn ich habe sie aber gefunden… und, so brutal das klingt, sofort abgemurkst, denn drohnenbrütig darf nicht sein, das Volk wäre nicht überlebensfähig. Seltsamerweise war das Volk trotzdem von ordentlicher Stärke, d.h. was auch immer mit der Königin los war – es kann noch nicht vor allzu langer Zeit passiert sein. Hätte die Königin bereits Ende letzten Jahres einen Schaden gehabt, hätte das Volk sehr schwach aus dem Winter hervorgehen müssen. Jetzt ist das Volk jedenfalls ohne eine Königin erst mal im absoluten Panikzustand, denn ohne Königin und ohne weibliche Brut, aus der es sich eine Königin nachziehen könnte, ist es ohne Wenn und Aber dem Untergang geweiht….

…WENN der Imker nicht vorhin bei einem Kollegen angerufen und eine "frische" Königin gekauft hätte (15 Euro kostet sowas), die er am Sonntag in das Volk setzt. Bis dahin muss es noch durch halten, denn nur mit einer ordentlichen Portion Panik nimmt es eine fremde Königin eher an (sind ja fremde Gene, ein fremder "Geruch"). Es besteht immer die Gefahr, dass eine fremde Königin vom Volk "abgestochen" wird. Ich mache das zum 1. Mal und hoffe, dass ich das Volk noch retten kann. Ansonsten bringen aber auch 4 Völker wieder hoffentlich genug Honig, so wie im letzten Jahr.















Bild 3: vollbesetzte Honigwabe - eine des pflegebedürftigen Volkes

Montag, 9. April 2007

Fortschritt?















Liebe CombiblX und TetrapX Ingenieure,

Eure Getränkeverpackungen sind weltberühmt, das war eine tolle, wenn auch nicht ganz umweltverträgliche Erfindung. Aber Eure optimierten Hightech Verpackungen gehen einen Schritt zu weit – steckt sie Euch an den Hut, da kaufe ich lieber wieder Pfand Flaschen.

Wie einfach waren doch Eure alten Verpackungen: Lasche hoch, mit einer Schere schnipp schnapp und clevere Leute haben hinten noch ein Luftlöchlein reingestochen, damit es nicht schwappt beim Einschenken. Aber Eure neuen Verschlüsse… boah!… da habt Ihr ja echt mal was gekonnt. Und für den Scheissdreck werdet Ihr noch bezahlt oder wie? Im einen Fall braucht man eine Pumpenzange um diesen unendlich schwergängigen Verschluss auf zu bekommen, der – welche Ingenieurskunst – dann gleichzeitig beim Aufschrauben den Verschluss nach unten aufdrückt. Nichts für Kinderhände, nichts für die etwas zarter gebaute Hausfrau. Der andere Verschluss muss von der Waschmittelindustrie gesponsort sein. Man muss an einer Lasche ziehen und das recht kräftig… und dann gibt der Scheissdreck schlagartig nach und der Saft (oder Rotwein!?) schwappt einem über den Kittel. Klasse!!! Davon abgesehen, dass BEIDE Verschlussarten beim Einschenken schwappen und schlabbern. Da braucht man zu jedem Glas Einschenken ein Zewa – 'tschuldiging, das ist Werbung – also so ein Zellulose Haushalts Tuch um die Schweinerei ums Glas aufwischen zu können.
Liebe Ingenieure, lasst Euch von einem Ingenieur, also einem ARTGENOSSEN sagen, dass Ihr auf DIESE Erfindungen wirklich NICHT stolz sein könnt. Zum Glück sind die Laschen geblieben, die man nach wie vor hoch machen und aufschneiden kann. Und Eure Verschlüsse bleiben, unbenutzt, ein lästiges Anhängsel das teuer ist und die Umwelt noch mehr belastet. Und bei dem Glas denke ich: "diese Deppen"…

Donnerstag, 29. März 2007

UiUiUi,
diese Woche bin ich so beschäftigt, dass ich gar keine Zeit hierfür hab :-(

Sonntag, 25. März 2007

Scheiss Kaffee...











In Südostasien wird mit Hilfe einer Schleichkatzenart (den sogen. Fleckenmusangs) die berühmte und teuerste Kaffeesorte der Welt, der sog. "Kopi Luwak" erzeugt. "Kopi" heisst "Kaffee", "Luwak" ist der einheimische Name der Schleichkatzenart. Die wilden Fleckenmusangs leben in den Wäldern Indonesiens und kommen in der Nacht auf die Plantagen der Kaffeebauern, um die Kaffeekirschen zu fressen. Sie verdauen aber nur die rote Schale dieser Kaffeekirsche (-Bohne); die eigentliche Bohne wird wieder ausgeschissen. Am nächsten Morgen müssen die so "veredelten" Bohnen von den Kaffeebauern nur noch aufgesammelt werden. Die Fleckenmusangs fressen so viel davon, dass sie die Bohnen fast ohne Begleitprodukte wieder ausscheiden. Im Darm dieses Tieres sind die Kaffeekirschen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert. Angeblich entsteht ein dunkles und volles, aber auch etwas muffiges Aroma... brrrrr!

Die Schleichkatzen fressen also Kaffeebohnen und kacken sie fast ohne Begleitprodukte wieder aus. Danach wird das Zeugs geröstet und gemahlen. Ein Kilogramm dieser Kaffeebohnen kostet bis zu 1200 Euro. Im eBay und bei einschlägigen Online-Kaffeeshops habe ich diese Sorte jedoch schon viel billger gesehen. Allerdings wird vor Fälschungen gewarnt!

Übrigens: wegen des steigenden Berühmtheitsgrades dieser Kaffeesorte werden die Schleichkatzen auf den Plantagen mittlerweile gezüchtet und mit Bohnen gemästet. Viele dieser Tiere verenden wegen einseitiger Ernährung.

Bevor man sich nun aber angeekelt abwendet muss man noch anmerken, dass dieser Kaffee nicht das einzige Produkt ist, das durch Fermentation in den Eingeweiden von Tieren entsteht. Auch auf die Gefahr hin, Anti-Werbung für mein Imkerhobby zu betreiben muss man zugeben, dass es mit Honig nicht völlig anders ist. Auch der von den Bienen gesammelte Nektar wird im sogen. Honigmagen fermentiert, d.h. zu Honig umgewandelt. Das Wort "Honigmagen" lässt aber schon vermuten, dass es hier ein Unterschied zum "Verdauungsmagen" gibt, denn tatsächlich nimmt der Blütennektar nicht an dem Verdauungs Prozess der Biene teil - dennoch entsteht er IN der Biene. Etwas "schlimmer" ist es jedoch mit dem Waldhonig. Also das wollt Ihr nicht wirklich wissen, denn der hat wirklich was mit Verdauung zu tun, wenn auch nicht durch die Biene!!! Vermutlich ist er deswegen begehrter und teurer, wie der Blütenhonig. Je mehr Scheisse, desto teurer wird das Zeug – ganz analog zum Kopi Luwak.

So, bitte entschuldigt heute meine etwas vulgäre Ausdrucksweise, ich gelobe Besserung.




Freitag, 23. März 2007

Tiefsinniges




















Ich werd' verrückt - das habe ich ja lange nicht mehr gesehen (oder besser: gemacht) und wusste gar nicht, dass das auch mit niedrig auflösenden Computer-Bildschirmen geht. Aber es geht! Wenn es zu schwer für Euch ist, klickt auf das Bild, dann wird es etwas grösser und geht leichter. Also: was ist hier zu sehen? Wer hat diese "Gabe"?
;-)

Mittwoch, 21. März 2007

Nostalgie Gefühle












Mein Nostalgie-Trip ist noch nicht vorbei. Nicht nur, dass Lina dieses alte Bild mit den zwei Affen ausgegraben hatte; gestern kamen Lina und Johanna mit so einem komischen Lolli vom Bäcker an – sieht aus wie ein Lippenstift, so richtig mit Kappe zum Zumachen. Innen ist so ein Zuckerlolli. Genau diese Dinger hatten wir auch in den '70ern, Lu kann sich auch noch genau daran erinnern. Und dann fiel mir noch mehr ein: beim Bäcker gab’s immer diese 2 Kaugummi Sorten: Dubble Bubble und Bazooka Joe. Das waren zwei Fraktionen – die Dubble Bubble Esser und die Bazooka Esser. Verfeindete Gesellschaften, gegensätzliche Philosophien (so wie Fix&Foxy und Micky Maus… damals)… welche Sorte konnte nun wirklich die grösseren Blasen machen? Die Eltern haben sich gefreut, wenn einem der Schlonz im Gesicht oder den Haaren hing. Bei Dubble Bubble waren Abzieh-Bildchen dabei: Arm nass machen, Bild drauf, fertig war das "Tattoo". Und bei Bazooka Joe war immer ein kurzer Comic drin. Also ich bekenne: ich war eingefleischter Dubble Bubble Esser. Ich erinnere mich noch genau an den Geschmack. Es gab nur diese eine, weisse Sorte, die so ein klein wenig nach Zimt schmeckte am Anfang.
Und dann ist mir noch eine Süssigkeit eingefallen, die mich damals total faszinierte: Bonitos. Das war eine Konkurrenz zu den Treets Schokoklickern (ich glaube sogar, von der selben Firma; beides gipfelte letztlich in den M&Ms, wobei die braunen M&Ms glaube ich den Bonitos entsprechen). Jedenfalls waren in den Bonitos eine zeitlang diese Knulli Bullis drin. Kleine Figuren mit einem langen Stiel, um sie an eine Kette zu hängen oder sowas. Bestanden nur aus einem Kopf mit Beinen und Armen und es gab ganz viele Sorten und Farben. Die haben mich immer an Ausserirdische erinnert, zumal viele Knulli Bullis dabei waren, die wie Roboter aussahen. Und da ich bereits zu dieser Zeit schon eine hohe Affinität zu Weltraum und NASA und sowas hatte, haben mich diese Knulli Bullis immer total fasziniert und ich konnte stundenlang damit spielen. Ganz sicher wurden diese bescheuerten TeleTubbbies von den Knulli Bullis abgekupfert, was eine Beleidigung für die Kulli Bullis ist. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Satz Knulli Bullis über eBay erstanden, stehen heute in einer Vitrine in unserem Wohnzimmerschrank :-)
Übrigens habe ich gehört, dass es den Dubble Bubble in den USA noch gibt, stimmt das? Diese weisse "Ur-Sorte" soll es wohl noch geben, soll noch genauso schmecken wie damals.An die Americans: ist das noch eine bekannte Marke in den USA? Sollte beim nächten Besuch noch ein halber Kubikzentimeter Platz in Eurem Koffer sein, würde ich mich über so einen Dubble Bubble sehr freuen um meine nostalgischen Gefühle damit befriedigen zu können ;-)))

Sonntag, 18. März 2007

Wer ist der Affe? Wer ist wer?


Freitag, 16. März 2007

Gravitation des Mülleimers

Passend zum Blog-Titel "Rand"Notizen beschäftigt sich mein erster Beitrag tatsächlich mit einem "Rand". Guter Start.
Sir Isaac Newton, so sagt die Legende, fiel beim Sinnieren ein Apfel auf den Kopf, was Newton dazu veranlasste darüber nachzudenken, warum eigentlich immer alles runter fällt. Heraus kam das Newton'sche Gravitationsgesetzt, was ihn so berühmt machte. Wäre es nicht Herrn Newton eingefallen, so wäre es spätestens mir eingefallen. Denn ich denke seit langem über ein anders, ganz alltägliches Problem nach:
WARUM, zum Henker, treffe ich fast JEDESMAL den Rand des Mülleimers, wenn ich etwas reinwerfen will? Sogar, wenn ich GANZ NAHE am Eimer bin: zack - voll auf den Rand! Der Rand ist doch sooooo viel kleiner, als das Loch, das er umgibt. Anlass genug, der Sache mal auf den Grund zu gehen:
Mein Mülleimer hat einen Aussen-Durchmesser von 40cm und der Rand ist genau 1cm dick, der Innendurchmesser ist also 38cm. Damit hat der Rand eine Fläche von ca. F = 239 cm^2
Das Loch hat eine Fläche von ca. 1018 cm^2. Also ist das Loch mehr als 4x grösser, wie der Rand! Sollte ich dann nicht auch 4x häufiger in das Loch treffen, als auf den Rand - zumal auch die Loch-Fläche "viel günstiger" verteilt ist? ;-)

Betrachtet man die riesige Fläche AUSSERHALB des Randes mit, die man ja auch noch anstatt des Randes treffen könnte (der Laie würde sagen: die "nix getroffen"-Fläche), so bekommt der Rand noch viel weniger Chancen. Trotzdem setzt sich dieser Scheiss-Rand meistens durch.
Wieso?
Newton ist schuld! Bzw. sein bleedes Gravitationsgesetz. Meine Theorie ist nun folgende: der Rand hat eine viel höhere Dichte als das Loch, folglich eine grössere Anziehungskraft (Gravitation). Also werden die geworfenen Objekte auf den Rand gelenkt. Meine Versuche, geworfene Objekte in eine stabile Kreisbahn um den Rand zu zwingen schlugen bisher fehl (daran muss ein gewisser Keppler wohl schuld sein!!!). Aber nun, wo dieses alltägliche Scheiss-Problem erklärbar ist (für mich) und ich einen Schuldigen habe, kann ich durchaus damit leben :-)

Bild: Eimerrand mit vermuteten Kraftfeldlinien, die alle auf den Rand zeigen und jede sich nähernde Materie anzieht...

Donnerstag, 15. März 2007

Ok, das ist der aller erste Test-Post......